Apr
29
2011
Wie im letzten Post bereits angetönt, waren wir an unserem letzten Ruhetag auf Safari. Wie geplant fuhren wir am Dienstag nach dem Training am Morgen und dem anschliessenden Mittagessen im Guest House um ungefähr 14.00 Uhr los. Leider war das Navigationsgerät bei der Navigation nicht sehr hilfreich (Man beachte den leicht sarkastischen Unterton). Nach einem Abstecher in ein abgelegens Bauerndorf fanden wir jedoch die Shepherd’s Tree Lodge im Pilanesberg Game Reserve, einem grossen Nationalpark in Südafrika.
Nach einem warmen Empfang wurde uns mitgeteilt, dass wir für den am Abend geplanten Game Drive (So werden die Safari Touren mit dem Auto genannt) zu spät seien. Uns wurde jedoch angeboten diesen Gamedrive am nächsten Tag am Abend nachzuholen.
Wir vertrieben uns die Zeit bis zum Nachtessen also mit dem Bezug unserer Zimmer, der Einweihung der Outdoorduschen mit Sicht in den Nationalpark und Kartenspielen. Nach einem hervorragenden Abendessen legten wir uns bald einmal hin, um für den morgendlichen Game Drive fit zu sein.
Um 05.30 Uhr wurden wir mit einem Wake-Up-Call geweckt, nach einer schnellen Dusche und einem noch schnelleren Kaffee fuhren wir um 06.00 Uhr mit unserem offenen Jeep los. Wir erlebten einen wunderschönen Sonnenaufgang in einer absolut malerischen Landschaft. Das war der Auftakt zu einem sehr erfolgreichen morgendlichen Game Drive. Wir sahen Giraffen, Zebras, Gnus, Löwen, Impalas und viele andere Tiere.
Nach vier Stunden in diesem Jeep mussten manche so dringend auf die Toilette, dass fast Ärger aufkam als uns gegen Schluss noch einmal Zebras den Weg versperrten.
Um 10.00 Uhr stillten wir unseren, mittlerweile grossen, Hunger an einem reichhaltigen “Zmorgebuffet”. Danach statteten wir “Sun City” einen, absolut unnötigen, Besuch ab. Um 14.00 Uhr waren wir zurück in der Shepherd’s Tree Lodge für den Lunch.
Um 16.00 Uhr fuhren wir wieder mit dem Jeep zum abendlichen Game Drive ab. Die Fahrt begann wieder mit einem Highlight. Wir sahen in unmittelbarer Nähe Nashörner beim grasen. Zum Glück waren es sogenannte White Rhinos, sehr friedliebende Tiere und überhaupt nicht agressiv. Weiter ging es mit einem wahnsinns Sonnenuntergang, den wir auf einem Aussichtspunkt genossen während wir über den ganzen Nationalpark blickten.
Nach einer längeren Phase ohne Tiere, als wir uns nur noch einige hundert Meter von der Lodge befanden musste unser Guide auf einmal stark bremsen. Eine Elefantenfamilie mit einigen Jungtieren stand auf der Strasse. Diese mächtigen Tiere aus der Nähe zu beobachten war für uns ein wunderschöner Abschluss einer sehr gelungenen Safari.
Unten findet ihr einige Bilder von unserem Ausflug.
Grüsse
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Apr
25
2011
Hello again,
Nach dem Ruhetag am Mittwoch standen drei Trainingstage mit jeweils einem Training auf dem Programm. In diesen Trainings haben wir viel an den Staffelübergaben und den Staffelabläufen gearbeitet. Auch Sprintausdauer oder längere Läufe gehörten dazu. Freie Zeit nach oder vor den Trainings vertreiben wir uns jeweils mit Kartenspielen, Poker, Billard, Dart, Besuchen in der Shoppingmall oder in einem schönen Café in Potchefstrom. Und seit einigen Tagen auch mit Sonnenbaden am Pool, denn die Sonne hat nun Potchefstrom doch noch gefunden!
Gestern, Sonntag, war wieder Ruhetag. Am Morgen besuchten wir einen Gottesdienst in einer Kirche in einem Township (Wikipedia). Nach dem offiziellen Teil besuchten wir noch mit einigen Mitgliedern der Kirche einen kranken Gemeindeältesten und danach eine Familie, die Ihren Sohn verloren hat. Bei beiden Besuchen wurde gesungen und gebetet.
Obwohl sich wohl die Meisten von uns etwas “out of place” gefühlt hatten, war es ein interessantes und eindrückliches Erlebnis.
Am Mittag besuchten wir Lucio (Nationaltrainer Staffel 4x100m) in seinem Haus neben unserem Guesthouse und hielten in seinem Garten einen Braai (Südafrikanisch für Barbecue) ab. Dank dem perfekten Wetter genossen wir ein langes, und sehr gutes Mittagessen und sonnten uns danach im Garten.
Heute war ein Doppeltraining angesagt. Nach einem Krafttraining am Morgen fokussierten wir uns im Sprinttraining vom Nachmittag auf die Schrittverlängerung. Erneut konnten wir das Ganze bei strahlendem Sonnenschein machen.
Grüsse
Jona
PS: nächstes Mal gibt es einen Bericht über die Safari.
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Apr
21
2011
Hello aus Potchefstrom
Wie geplant bleibe ich noch einige Tage länger in Südafrika als Hans, Marc, Andreas und Silvan. Während Sie in die Schweiz zurückkehren und anschliessend noch bis Ende April nach Nerja (Spanien) fliegen, trainiere ich in Potchefstrom (nahe Johannesburg) mit einigen Staffelkollegen.
Am Montagabend bin ich, nach einer doch relativ langen Reise, ziemlich müde im Baillies Manor, dem Guesthouse, angekommen. Nach einer kurzen Verpflegung legte ich mich bald hin denn am nächsten Tag sollte schon das erste strenge Training stattfinden.
Das Training vom Dienstag wurde vom Morgen auf den Nachmittag verschoben, da das Wetter hätte besser werden sollen. „Hätte“, denn gerade als wir mit den Staffelübergaben begannen, fing es an zu regnen. Trotzdem liessen wir uns davon nicht stören und absolvierten ein gutes Training.
Am Abend gingen wir zum Dinner ins „Beef Boy’s“. Wir der Name bereits verrät liessen wir uns dort mit gutem Fleisch verwöhnen.
Der Mittwoch war ein Ruhetag. Dies nutzten verschiedene Athleten für Massage, Physio oder andere Regenerationsmassnahmen.
Am Nachmittag fuhr ein grossteil der Gruppe auf eine Löwenfarm nicht weit vom Guesthouse. Da ich noch nie Löwen aus so kurzer Distanz beobachten konnte, war das für mich ein eindrückliches Erlebnis. Natürlich waren die „Löwenbaby’s“ die Lieblinge aller…
Grüsse aus Potch
Jona
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Apr
16
2011
Etwas Kulturelles als Ergänzung zu den vielen sportlichen, landschaftlichen und kulinarischen Erlebnissen schadet ja nicht. Vor allem wenn man so nahe an der Geschichte eines so eindrucksvollen Mannes wie Nelson Mandela ist. Also habe ich einen Ausflug nach Robben Island, der Gefängnisinsel auf welcher Nelson Mandela einen grossen Teil seiner Gefangenschaft verbrachte organisiert.
Gut vorbereitet, dank einer Einführung in die Ereignisse der Apartheidpolitik durch unseren Coach Hans Kappeler fuhren wir also an die Waterfront, dem Hafen von wo aus die Fähren nach Robben Island fahren. Dort angekommen wurde uns aber sogleich der Wind aus den Segeln genommen, als wir erfuhren, dass die Fähren streiken. Tja und so waren wir dann an der Waterfront ohne Plan. Eigentlich hätten wir uns auch einfach in ein Kaffee setzen oder Shoppen gehen können, wofür die Waterfront ja auch sehr bekannt ist. „Wind aus den Segeln“ ist aber das Stichwort für Plan-B.
Mit viel Wind in den Segeln sind wir nämlich nach einem Kaffe und einer kurzen Shoppingtour dem Sonnenuntergang entgegen gesegelt. Eine wunderbare Stimmung, ein unvergesslicher Sonnenuntergang und ein erlebnisreicher aber erholsamer Erholungstag.
Grüsse
Marc
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Apr
16
2011
An jedem Trainingstag machen wir vor dem Morgenessen ein kurzes Footing im nahegelegenen Rebberg, um die Gelenke zu schütteln und die Muskeln zu lockern. Wie ihr den Bildern anseht, kommt bei dieser Sicht auch die Seele nicht zu kurz. Mehr schreib ich gar nicht, lieber lass ich die Bilder wirken.
Grüsse
Jona
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Apr
14
2011
13. April in Stellenbosch’s Coetzenburg Stadion. Wieder ein heisser Tag. Nicht so sehr wegen des wiederum herrlichen Sommerwetters sondern wegen dem anspruchsvollen Stehvermögenprogramm. Marc Schneeberger orientierte sich dabei an ein Programm, welches er seit 2004 beinahe jährlich um diese Zeit wiederholt. Silvan Lutz hat sein Programm bereits 2009 und 2010 gelaufen. Jona Schweizer hatte nur das Vorjahr als Referenz. Und die Ergebnisse? Vorerst sei noch erwähnt, dass es gemäss Aussagen der Athleten praktisch im Kreis herum mächtigen Gegenwind gab. Eine angenehmen Wärme von ca. 33 Grad Celsius wurde ebenfalls zwischenzeitlich als Hitzebelastung deklariert. Der azurblaue Himmel sowie die wunderbar gekühlten Getränke wurden nicht als hohe Belastung angesehen. Zurück zur Fragestellung. Sehr gute, aber nicht überrirdische Zeiten wurden beinahe schon als unbegfriedigend angesehen. Marc ist auf kurze Distanzen aggressiv und schnell. 250er und 300er weiss er ebenfalls bestens zu bewältigen. Seine Kernkompetenz 200er hat er noch nicht vollends im Griff. Jona ist stilistisch reif fürs Lehrbuch. Die Stoppuhr dürfte vereinzelt noch einige kleine Zehntel früher anhalten. Silvan is back. Seine Worte. Sprinterisch auf hohem Niveau fehlt noch etwas die Tempofestigkeit für ganz schnelle 400er. Aber die “Richtung” stimmt und stimmt zuversichtlich. Andreas hat derart zugelegt, dass Vergleiche mit früher keinen Sinn machen. Da findet derzeit ein eigentlicher “Klassenwechsel” statt. Also alles in allem: Erschöpfte Sprinter, welche erst nach zwei Stunden Erholung die ganze Tragweite ihres vorbildlichen Tuns begriffen haben.
Hans Kappeler
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Apr
11
2011
Hallo zämä
Am Samstag morgen kam ich in den Genuss eines speziellen Einzeltrainings. Ich feilte viel im Bereich der Technik sowie der Laufökonomie. Es standen ein Paar Starts sowie technische Sprudelläufe auf meinem Trainingsprogramm.
Untenstehend findet ihr einige Impressionen zu meinem Training
Gruss
Silvan
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Apr
11
2011
Hello again
Da einige von euch finden wir trainieren zuviel, möchte ich darauf hinweisen, dass bei uns auch die Erholung nicht zu kurz kommt.
Hier einige Bilder von unserem Erholungstag in Camps Bay. Beim “Badeschlarpen-Boccia”, beim Staffeltraining und beim anschliessenden Dinner.
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Apr
11
2011
Hello zusammen
Ich möchte wieder einmal etwas vom Wetter vorschwärmen. Natürlich wird sich der Neid in Grenzen halten, so schön wie es in der Schweiz momentan ist. Trotzdem: Wie ihr unseren Fotos anseht, ist das Wetter perfekt. Wir haben tagtäglich Sonne und blauen Himmel und jeden Tag etwas heisser (33°). Natürlich wird dadurch auch das Training anstrengender. So zum Beispiel das gestrige Stehvermögentraining.
Der Schweiss fliesst in Strömen, die Füsse brennen als stünden sie in Flammen, Beine und Kopf schmerzen und die Lunge keucht. Zwar lief jeder Athlet ein individuelles Programm – manche mehr, manche weniger – trotzdem war dies ungefähr der Zustand von uns allen.
Hier noch einige Bilder dazu:
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Apr
8
2011
hallo zämä
Wie im Titel bereits erwähnt, stand das heutige Training im Zeichen der Technik und unserem Trainingslagercup. Nach dem Einlaufen und dem Innervationstraining stand ein 300m Lauf auf dem Programm. Dieser zählte zum Meerlust-Cup. Es wurden sehr schnelle Läufe auf die Bahn gelegt. Dementsprechend waren auch alle zufrieden mit dem gezeigten Lauf.
Nach dem 300m Lauf gingen wir im Standweitsprung weiter auf Punktejagt. Es standen 2x 5 Sprünge auf dem Programm. Nach einigen Startschwierigkeiten konnten alle wieder fleissig Punkte für den Meerlust-Cup sammeln.
Morgen geht es weiter mit einem harten Stehvermögen.
Gruss
Silvan
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